Auge & Fehlsichtigkeit | Schütt Optik - Augenoptiker-Meisterbetrieb
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Frau mit Altersweitsichtigkeit liest auf Ihrem iPad

Auge & Fehlsichtigkeit

Das Auge ist eine Hochleistungskamera – wir erkennen an der Mimik unseres Gegenübers seine Stimmung und Empfindungen, nehmen Entfernungen wahr, erkennen Gegenstände und Vorgänge in unserer Umgebung, können Farben unterscheiden und uns an Bilder erinnern, die wir einmal gesehen haben und nicht vergessen möchten. Eine Fehlsichtigkeit bzw. Sehschwäche beeinträchtigt diese Fähigkeiten gegebenenfalls maßgeblich.

Zahlreiche Tests und Umfragen belegen, dass die Sehschärfe vieler Menschen mangelhaft ist. Sie sehen schlecht – bisweilen ohne es zu wissen. Dabei könnten Sie Ihre Sehleistung oftmals ohne großen Aufwand deutlich verbessern und die Sehschwäche bzw. Fehlsichtigkeit ganz einfach mit einer modischen Brille oder unauffälligen Kontaktlinsen korrigieren.

Egal ob Sie kurzsichtig oder weitsichtig sind: Die moderne Augenoptik sorgt mit individuell angepassten Sehhilfen für Durchblick und Freude am guten Sehen. Sie erhöhen damit nicht nur Ihre Sicherheit, sondern auch Ihre Lebensqualität.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Nahe Gegenstände können Kurzsichtige tadellos sehen. Gegenstände in der Ferne sind dagegen nur schwer erkennbar. Auffällig wird dies durch Unschärfe oder Blendung. Bei stärkerer Kurzsichtigkeit kommt es auch zu Sehschwierigkeiten im mittleren Sehbereich.

Ursache können die Länge oder der Brechwert des Auges sein. Normalerweise ergeben die aus der Ferne kommenden Lichtstrahlen im Auge genau auf der Netzhaut ein scharfes Bild. Beim Kurzsichtigen hingegen werden die Lichtstrahlen schon vor der Netzhaut vereinigt, das Bild wird unscharf. Deshalb kann für die Ferne kein scharfes Bild erzeugt werden. Zur Korrektur benötigt man ein Minusglas mit negativem Dioptrien-Wert, das das Licht streut.

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Weitsichtige Menschen können Gegenstände in der Nähe nicht scharf sehen. Folgen können Kopfschmerzen, Müdigkeit und/oder Blendung sein. Ist die Weitsichtigkeit stärker ausgeprägt, kann es auch zu Schwierigkeiten im Mittel- und Fernbereich kommen.

Betrachtet der Weitsichtige Gegenstände in der Nähe, so gelingt es dem Auge nicht, das Licht stark genug zu bündeln, um auf der Netzhaut ein scharfes Bild zu erzeugen. Der Brennpunkt, in dem alle Lichtstrahlen zusammentreffen, liegt dann hinter der Netzhaut. Zur Korrektur benötigt man ein Plusglas mit positivem Dioptrien-Wert, das das Licht bündelt.

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Beim normalsichtigen Auge besitzt die Hornhaut eine kugelförmige Oberfläche. So trifft seitlich einfallendes Licht genauso auf die Netzhaut, wie frontal einfallendes Licht. Sobald die Krümmungen elliptisch sind, wird einfallendes Licht verschieden gebrochen. Mögliche Folgen sind verzerrtes Sehen, Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit. Zur Korrektur benötigt man ein torisches Glas mit einem sogenannten Cylinder-Wert und der zugehörigen Achslage, um das Licht entsprechend der Hornhautverkrümmung zu brechen.

Bei allen drei vorgenannten Fehlsichtigkeiten wird eine Einstärken-Brille zur Korrektur erforderlich.

Alterssichtigkeit / Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)

Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit der Linse zwischen Nähe und Ferne umzuschalten und sich anzupassen ab. Die so genannte Altersweitsichtigkeit wird erstmals zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr bewusst vom Menschen wahrgenommen. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Augenbrennen und/oder Abgespanntheit sind die Auswirkungen. Gerade das Lesen wird in diesem Lebensabschnitt zunehmend schwieriger, so dass eine Einstärken-Lesebrille oder Mehrstärken-Brille erforderlich wird.

Lesen Sie mehr zum Thema Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Brillen oder Kontaktlinsen.