Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Brillen oder Kontaktlinsen | Schütt Optik - Augenoptiker-Meisterbetrieb
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Frau mit Brille liest auf Ihrem iPad

Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Brillen oder Kontaktlinsen

Für jeden zweiten Deutschen ist die Brille der tägliche Begleiter. Entsprechend individuell sind die Bedürfnisse und Anforderungen, die der Träger an seine Brille stellt. Unsere Kunden können zu Recht mehr als ein Verkaufsgespräch erwarten. Wir nehmen uns Zeit für individuelle Beratung und die fachgerechte Vermessung Ihrer Augen. Wir können durch moderne Refraktionsmethoden (alias Sehtest) Ihre Fehlsichtigkeit präzise bestimmen und durch Brillengläser oder Kontaktlinsen korrigieren. Unsere Mitarbeiter sind dafür ausgezeichnet ausgebildet. Unsere Präzisionsmessgeräte entsprechen dem neuesten Stand der Technik.

Einstärken oder Mehrstärken

Die reine Kurz- und Weitsichtigkeit, sowie Hornhautverkrümmungen werden grundsätzlich durch Einstärkengläser bzw. Einstärken-Kontaktlinsen korrigiert. Dies betrifft normalerweise alle Menschen mit Sehschwäche unter 40 Jahren.

Ab dem 40. Lebensjahr kommt früher oder später die Altersweitsichtigkeit hinzu. Dies führt dazu, dass für Ferne, Nähe und Zwischenbereiche unterschiedliche Stärken zum scharfen Sehen erforderlich sind. Die optimale Korrektur erfolgt durch Gleitsichtgläser bzw. Gleitsicht-Kontaktlinsen.

Bifokalgläser sind eine Vorläufer-Technologie. Sie korrigieren die Alterssichtigkeit nur eingeschränkt. Beide gehören zur Gruppe der Mehrstärkengläser, da mehr als eine Stärke in das Glas eingearbeitet wird. Der Nachteil bifokaler Gläser ist die deutlich sichtbare Trennungslinie zwischen den Sehbereichen. Das wirkt meist ein wenig großmütter- oder altväterlich. Außerdem stört der harte Übergang, wenn man die Blicke schweifen lässt, da nur zwei Bereiche tatsächlich scharf gesehen werden können.

Die moderne und elegantere Variante sind Gleitsichtgläser. Gleitsichtgläser haben ebenfalls mehrere Zonen für das korrekte Sehen im Nah- und Fernbereich – aber im Gegensatz zu Bifokalgläsern, sind es bei Gleitsichtgläsern unendlich viele. Der Übergang zwischen den Korrektionszonen ist „gleitend“, also nicht sichtbar. Während bifokale Gläser lediglich scharfes Sehen für die Ferne und die Leseentfernung ermöglichen, bieten Gleitsichtgläser scharfe Sicht in allen Entfernungen. Die Korrektionszonen sind so angeordnet, dass der Blick immer automatisch durch diejenige Zone des Brillenglases fällt, die eine der Situation entsprechende Sehkorrektur zur Verfügung stellt. Ähnlich funktioniert das Prinzip für Gleitsicht-Kontaktlinsen.

Exkurs: Entspiegelung

Sogenannte Entspiegelungs-Beschichtungen sorgen für störungsfreies Sehen in allen möglichen Lebenslagen. Sie verringern Lichtreflexe, das Brillenglas wird transparenter, die Brille wirkt unauffälliger und ästhetischer. Besonders effektiv: hochwertige Mehrschichten- oder Super-Entspiegelungen. Gläser ohne Veredelungen reflektieren Licht besonders stark, dass heißt, sie spiegeln und schränken das Sehvermögen aber auch die Ästhetik ein.

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